
DryFluid · DF041
RC Cars Gleitfluid (20 ml)
Dieses innovative Gleitfluid für RC-Modellautos reduziert die Reibung sowie den Verschleiß von Wellen, Lagern …
UVP € 17,90
Auf Lager24.10.2026
Im Schnee zu fahren macht Spaß. Kälte, Nässe und Streusalz setzen aber Akku, Elektronik und Metallteilen zu. So bereiten Sie Ihr Modell vor und reinigen und pflegen es nach der Fahrt richtig.

Frischer Schnee ist für ein RC-Auto ein besonderer Untergrund: Das Modell driftet, wirbelt Schnee auf und landet nach einem Überschlag weich. Damit der Spaß keine teuren Folgen hat, sollten Sie ein paar Dinge beachten, vor, während und vor allem nach der Fahrt.
Wasserschutz: Schnee schmilzt an warmen Teilen und wird zu Wasser. Regler, Empfänger und Servo sollten deshalb wassergeschützt sein. Das steht im Datenblatt, oft als „WP“ oder „waterproof“. Der Motor ist oft nicht wasserdicht, Bürstenmotoren fast nie. Ein Modell ohne Wasserschutz bleibt im Winter besser auf trockenem, salzfreiem Untergrund.
Empfängerbox: Prüfen Sie die Dichtung des Deckels. Sitzt sie nicht sauber, dringt Feuchtigkeit ein.
Bauform: Monster Trucks, Short-Course-Trucks und Crawler mit viel Bodenfreiheit kommen im Schnee am besten zurecht. Flache Onroad-Modelle schieben den Schnee vor sich her und bleiben stecken.
Reifen: Grobstollige Reifen greifen im Schnee am besten.
Kälte kostet einen LiPo-Akku spürbar Leistung: Sein Innenwiderstand steigt, die Spannung bricht unter Last stärker ein, Leistung und Fahrzeit sinken.
Bewahren Sie die Akkus bis zur Fahrt warm auf, etwa in einer isolierten Tasche oder im beheizten Auto, und setzen Sie sie erst kurz vor dem Start ein.
Rechnen Sie mit kürzeren Fahrzeiten und beenden Sie die Fahrt, sobald die Leistung nachlässt.
Laden Sie nie einen kalten Akku. Lassen Sie ihn erst auf Zimmertemperatur kommen.
Für die Winterpause gilt: auf Lagerspannung bringen und frostfrei lagern. Alles dazu steht im Ratgeber LiPo-Akkus laden und lagern.
Gefühlvoll Gas geben: Tiefer Schnee belastet Motor, Regler und Antriebsstrang stark. Vermeiden Sie Vollgasstarts aus dem Stand und Dauervollgas im Tiefschnee.
Temperatur prüfen: Im Tiefschnee arbeitet der Antrieb unter hoher Last. Messen Sie nach einigen Minuten die Motortemperatur. Wird es zu warm, hilft ein kleineres Ritzel (siehe Ratgeber RC-Übersetzung berechnen).
Regelmäßig Schnee entfernen: Klopfen Sie alle paar Minuten den Schnee aus Querlenkern, Radträgern und Antriebswellen, bevor er festfriert.
Kunststoff wird spröde: Bei Frost brechen Querlenker, Karosseriehalter und Stoßfänger leichter. Verzichten Sie bei Minusgraden lieber auf große Sprünge.
Streusalz meiden: Gestreute Wege und Schneematsch von der Straße sind Gift für Lager, Schrauben, Motor und Elektronik. Fahren Sie auf unbehandeltem Schnee.
Akku sofort herausnehmen, abtrocknen und auf Zimmertemperatur kommen lassen, bevor Sie ihn laden oder auf Lagerspannung bringen.
Schnee und Wasser entfernen: grob abklopfen und mit einem Tuch trocknen; Druckluft hilft bei Lagern und Ritzen. Kein Hochdruckreiniger, er presst Wasser in Lager und Elektronik.
Langsam trocknen lassen: Nehmen Sie die Karosserie ab und lassen Sie das Modell in einem warmen Raum trocknen, aber nicht auf der Heizung. Drinnen beschlägt das kalte Modell zusätzlich mit Kondenswasser.
Lager und Gelenke schmieren: Wasser kann Fett und Öl aus den Kugellagern spülen, auch wenn sie sich noch gut anfühlen. Ein Tropfen Lageröl oder ein Gleitmittel wie DryFluid RC Cars schützt vor Rost und Verschleiß.
Metallteile prüfen: Schrauben, Antriebswellen, Ritzel und Lager auf Rost kontrollieren und bei Bedarf leicht einölen oder tauschen.
Stecker und Kabel kontrollieren: Akkustecker auf Korrosion prüfen, Kabel auf Scheuerstellen.
Ist die Elektronik laut Hersteller wassergeschützt, können Sie das Modell vorsichtig reinigen: mit wenig Wasser, einer weichen Bürste und einem feuchten Tuch, nie mit dem Hochdruckreiniger. Nehmen Sie vorher den Akku heraus, spritzen Sie die Elektronik nicht direkt ab und sparen Sie den Motor aus. Beachten Sie die Anleitung des Herstellers. Danach gründlich trocknen und die Lager schmieren. Nach einer Fahrt auf salzigem Untergrund ist das sogar nötig, denn Salzreste lassen Metallteile rosten.
Modelle ohne Wasserschutz reinigen Sie nur trocken. So gehen Sie auch das ganze Jahr über nach Fahrten in Staub, Sand oder Schlamm vor: Groben Schmutz abklopfen, mit Pinsel und Druckluft aus Antrieb, Querlenkern und Kühlrippen entfernen und den Rest mit einem leicht feuchten Tuch abwischen. Sand zwischen Ritzel und Hauptzahnrad verschleißt die Zähne schnell, dort lohnt sich ein genauer Blick.
Gründlich reinigen, trocknen und die Lager schmieren.
Alle Akkus auf Lagerspannung bringen und frostfrei lagern.
Das Modell aufbocken, damit die Reifen keine Druckstellen bekommen.
Die Batterien aus dem Sender nehmen, damit sie nicht auslaufen.
Die Zeit für Wartung und Upgrades nutzen: Dämpferöl wechseln, verschlissene Teile tauschen. Passende Teile finden Sie mit dem Ersatzteil-Finder.

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